Die Heinrich-Böll-Stiftung hat die Klima- und Energiepolitik daher zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit im In- und Ausland gemacht. Fundsachen und kritische Perspektiven finden Sie in unserem Blog Klima der Gerechtigkeit.
- Ein großer Teil der wachsenden Weltbevölkerung ist auf den Zugang zu mehr Energie angewiesen, um der Armut zu entwachsen. Kohle scheint die am leichtesten verfügbare Quelle zu sein. Die Verbrennung von fossilen Brennstoffen muss noch für eine gewisse Zeit fortgesetzt werden können – ohne Emissionen. Das ist machbar: mittels CO2-Abscheidung und Speicherung sagt mehr»
Energie in Bürgerhand – - Mit neuem Selbstbewusstsein gegen die Stromkonzerne – die Oligopole der Energiewirtschaft geraten mit ihrem Kohle- und Atomstrom unter Druck. Zwei Beispiele: In Südbaden wollen Bürger Teile des Thüga-Konzerns kaufen, in München setzt unterdessen die Stadt auf 100 Prozent regenerative Energie. Ein Bericht von mehr»
Böll.Thema Ausgabe 1/2010 - Going Green – - Kopenhagen war ein Rückschlag, die große Transformation hat jedoch bereits begonnen – im Energiesektor, im Bauwesen und der Industrie, in Europa wie in den USA und in China. Die Zukunft hängt nicht alleine von den Regierungen ab: Jeder kann und muss jetzt Akteur der ökologischen Wende werden. mehr»
Contra CCS – - Die neue Bundesregierung bekennt sich zum Neubau klimaschädlicher Kohlekraftwerke und torpediert damit den Klimaschutz in Deutschland. Sie will die Kohle durch CCS-Technologie "grün waschen". Es gibt wichtige Argumente, die eine relevante Nutzung der CCS-Technologie in Frage stellen. mehr»
Die Suche nach intelligenten Lösungen – - Die energetische Sanierung des Baubestands geht nur langsam voran. Rolf Disch, renommierter Solararchitekt aus Freiburg, sieht im Mix vieler neu entwickelter Produkte die geeignete Lösung für das Problem. mehr»
Desertec – - Das Desertec-Konzept sei die beste Lösung für die Existenzsicherung der anwachsenden Weltbevölkerung, so die Meinung von Desertec Initiator und Aufsichtsratsvorsitzender mehr»
Schwarmintelligenz der Kleinen oder Kartell der Großen? – - Dezentrale Energiekonzepte à la Lichtblick und die zentrale Produktion von Solarstrom in der Wüste, wie sie das Desertec-Konsortium plant, müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. mehr»
„Wir brauchen eine Radikalität der Mitte“ – - Anthony Giddens, der Autor von "Der dritte Weg", und Ralf Fücks im Gespräch über eine Politik des Klimawandels, die Umgestaltung unserer Zivilisation und das Verhältnis von Utopie und Realismus, die Verortung der Klimapolitik jenseits des alten Rechts-Links-Schemas und die Rolle des Staates. mehr»
Der Durchbruch – - Das Kombikraftwerk ermöglicht es die Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu sichern. Susanne Werner hat den Erfinder und Träger des Deutschen Klimaschutzpreises Kurt Rohrig besucht. mehr»
Afrikanische Stimmen zu Desertec – - Stimmen und Meinungen zur Zukunft der Solarenergie und Desertec auf dem afrikanischen Kontinent mehr»
Deutschlands Vorreiterrolle auf dem Prüfstand – - Eine faire Lastenverteilung braucht eine objektive Grundlage für Verhandlungen; ein Index, der Verantwortung und Fähigkeiten zum Maßstab machte und der in dieser Publikation vorgestellt wird, könnte dies leisten. Er zeigt, dass die Minderungsziele etlicher Industriestaaten nur mit zusätzlichen Maßnahmen in den Ländern des Südens realisiert werden können. mehr»
Böll.Thema Ausgabe 2/2009 - Klimawandel und Gerechtigkeit – - Gerechtigkeit ist zur Schlüsselkategorie in den Klimaverhandlungen geworden. Doch was ist gerecht? Wie fair ist fair genug? Brauchen wir neue Institutionen, um den nötigen Geldtransfer von Norden nach Süden zu verteilen? Und trifft die Erderwärmung Frauen und Männer unterschiedlich hart? Diesen und weiteren Fragen widmet sich Böll.Thema. mehr»
Klimawandel verletzt Menschenrechte - Über die Voraussetzungen einer gerechten Klimapolitik – - Die Hauptleidtragenden des Klimawandels sind die Menschen in den Ländern des Südens. Die vorliegende Publikation zeigt anhand von Beispielen die Gefährdungen, denen vor allem indigene Völker ausgesetzt sind, sowie die Instrumente, die das UN-Menschenrechtssystem auch ihnen an die Hand gibt, um ihren Kampf für eine gerechte Klimapolitik zu stärken. mehr»
Vordenken - Ökologie und Gesellschaft – „Vordenken“ lädt Gesellschaftstheoretiker unserer Zeit ein, 35 Jahre nach der Publikation „Grenzen des Wachstums“ über die ökologischen Herausforderung von heute nachzudenken und zu diskutieren. mehr»
Der Abschied von Kohle, Öl, Gas und Atomkraft ist machbar. Der Übergang ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien muss politisch vorangetrieben werden. Es geht um Investitionsanreize und Zukunftsmärkte, um Energiesicherheit und Machtfragen, um technische Innovationen und gesellschaftliches Umdenken. mehr»
Where’s the Money? Der Status der Klimafinanzierung nach Kopenhagen – - Klimafinanzierung war in Kopenhagen ein Bereich in dem trotz aller prozeduralen und politischen Missstände so etwas wie Erfolg erzielt werden konnte: Rund 10 Milliarden US $ pro Jahr für die nächsten drei Jahre, die bis zum Jahr 2020 auf rund 100 Milliarden US $ pro Jahr für Mitigations- und Adaptionsbemühungen in Entwicklungsländern ansteigen sollen. mehr»
Ambitioniert ambivalent: Die Positionen Mexikos zum Klimaschutz – - Ende 2010 wird Mexiko Gastgeberland der Internationalen Klimakonferenz COP 16 sein. Eine hohe Verantwortung angesichts des Scheiterns der Kopenhagen-Konferenz...Auf der internationalen politischen Agenda Mexikos nimmt die Klima-Thematik einen herausragenden Platz ein. Ein Bericht mehr»
Provokativer Kinospot macht Auswirkungen des Klimawandels deutlich – - Düster und bedrohlich hebt sich das Kohlekraftwerk gegen den wolkenverhangenen Himmel ab. Drinnen fahren weißgekleidete Angestellte die Maschinen zu voller Leistung hoch. Dann schwenken die Schornsteine... mehr»
Kann Obama Klimaschutz erreichen? – - Seit der Wahlschlappe in Massachusetts verfügt US-Präsident Barack Obama nicht mehr über die kompfortable Mehrheit im Senat. Ohne Kompromisse an die Republikaner, kann Obama seine Klimaziele jetzt nicht mehr erreichen. Tilman Santarius, Referent für Internationale Klima- und Energiepolitik der Heinrich-Böll-Stiftung, im Interview bei "SWR con.tra".
Der Süden appelliert an den Norden: Ihr müsst mehr tun! – - 113 Staatschefs aus der ganzen Welt haben es nicht geschafft, sich auf die Eckpunkte für ein ambitioniertes, faires und rechtlich verbindliches Protokoll zu einigen. Für das Scheitern von Kopenhagen gibt es viele Lesarten – fast alle haben mit Klimagerechtigkeit zu tun. Eine Analyse mehr»
Substanz oder Greenwash-Show? Die Zeit für Halbheiten ist vorbei – - Zu Beginn des Klimagipfels von Kopenhagen ist noch unklar, wieviel Substanz, wieviel Show er bringen wird. In einem gemeinsamen Hintergrundpapier zeigen Germanwatch und die Heinrich-Böll-Stiftung ausführlich Greenwashing-Gefahren auf und bieten Informationen zu den Verhandlungen der mehr als 100 Regierungschefs. mehr»
Kontroverses Buch: "The Politics of Climate Change" – - Mit provokanten Thesen hat der renommierte Soziologe und Erfinder des Kommunitarismus, Anthony Giddens, sein aktuelles Buch "The Politics of Climate Change" im Berliner Abgeordnetenhaus vorgestellt. Er forderte eine Entpolitisierung des Klimaschutzes, will bilaterale Verträge statt große Klima-Gipfel und sieht Atomkraft als Teil der Lösung. mehr»
- Sich der Gemeingüter besinnen erfordert, über die Verfasstheit der Gesellschaft nachzudenken. Es heißt, in Freiheit und selbstbestimmt unseren Reichtum nutzen, teilen und mehren. Unsere Gesellschaft braucht eine Debatte über, eine Bewegung für Gemeingüter. Jetzt! mehr»
- Das italienische Energieunternehmen ENI plant den Abbau von Teersanden und die Schaffung von Palmölplantagen im Kongobecken. Eine aktuelle Studie internationaler NGOs belegt, dass die Pläne große Risiken für das zweitgrößte Tropenwaldgebiet der Erde und seine Bevölkerung bergen. mehr»
Verantwortungsvolle Ressourcenpolitik im 21. Jahrhundert – - Ein transparenter, nachhaltiger, fairer und gerechter Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde ist weltweit eine entscheidende Voraussetzung für Frieden und nachhaltige Entwicklung. mehr»
- Knappe öffentliche Kassen und ein bedrohlicher Klimawandel – es braucht eigentlich keine weiteren Gründe für eine Ökologische Steuerreform. Das Strategiepapier Nachhaltig aus der Krise zeigt, wie mit Ökosteuern kurzfristig Milliardeneinnahmen nicht nur sozial-, sondern auch wirtschaftsverträglich erzielt werden können. Viele Beispiele belegen, dass es geht: Mit Steuern umsteuern! mehr»
Zwei Krisen, eine Chance - Die grüne Ökonomie finanzieren – - Die beiden Krisen der Welt, Klima- und Finanzkrise, müssen zusammengedacht werden. Auf einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung stellte Raymond van Ermen einen Plan vor, um den Finanzsektor nachhaltig zu reformieren und eine solide Finanzierung für einen Green New Deal zu erreichen. Danach diskutierte er u.a. mit Ralf Fücks und Gerhard Schick. mehr»
Green New Deal – Jetzt die Chance für den ökologisch-sozialen Umbau der Gesellschaft nutzen: Green New Deal legt die Fundamente für ein zukunftsfähiges Wirtschafts- und Sozialmodell. In unserem Dossier finden Sie Artikel, Videos und Publikationen zum Thema und die Möglichkeit, die Regelwerke für einen Green New Deal zu unterstützen. mehr»




